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Newsroom von PR Career Center


#30u30-Gewinner Benjamin Heinz verlässt die Unternehmenskommunikation von Cornelsen. Er war 2017 zu dem Verlag gekommen – quasi im Paket mit dem Start-up ‚mBook‘ für digitale Schulbücher, das von Cornelsen gekauft wurde. Im Interview erklärt er, was die Arbeit in einem Verlag für Bildungsmedien so spannend macht, was er vermissen wird und wo er an seine Grenzen gestoßen ist. Benjamin Heinz‘ Stelle in der Unternehmenskommunikation bei Cornelsen wird frei Du verlässt Cornelsen nach fast vier Jahren. Mit welchem Satz hast du dich von deinen Kollegen verabschiedet? Den einen letzten Satz gab es nicht – ich bin ja auch noch bis Januar bei Cornelsen an Bord. Als ich meinen Chefs und Kollegen gesagt habe, dass ich gehe, war das schon ziemlich emotional. Fast so, als würde man Schluss machen – aber im Guten. Erzählst du uns, warum du dich für einen Wechsel entschieden hast? Meine Entscheidung, den Job zu wechseln, war ganz klar keine Entscheidung GEGEN Cornelsen, sondern FÜR etwas Neues. Ich war fast... Ein Praktikum vom Home Office aus – geht das überhaupt? Was bedeuten die Corona-bedingten Veränderungen im Arbeitsalltag für Berufseinsteiger? In unserer Mini-Serie berichten ein Praktikant, eine Auszubildende und eine PR-Juniorin, wie es ihnen im Home-Office geht – und was ihre Arbeitgeber dafür tun, ihnen auch „remote“ eine lehrreiche Zeit zu ermöglichen. Zwei unserer Gesprächspartner starteten ihre Stelle sogar während des Lockdowns und haben so ein digitales On-boarding hautnah miterlebt. Agentur versus Berufsschule – zwei digitale Welten Sylvie Kenakale macht seit August 2019 eine Ausbildung zur Mediengestalterin bei der Full-Service-Agentur Hauptsache Kommunikation in Hofheim bei Frankfurt. Als der Corona-Lockdown kam, war sie also bereits seit mehr als einem halben Jahr an Bord – und hat den Wechsel von der Face-to-Face-Arbeit vor Ort hin zum Home Office haut nah miterlebt. Sylvie Kenakale darf seit Mai wieder in die Agentur Dazu kam, dass auch der Alltag an der Berufsschule sich radikal änderte. Für Sylvie der Beweis, dass Deutschland noch weit entfernt ist von einem... Als Kerstin Thummes noch selbst Studentin war, hätte sie nicht gedacht, dass sie einmal in der Wissenschaft landen würde. Eigentlich hatte sich die 36-Jährige mit dem Diplom in Angewandter Medienwissenschaft auf einen klassischen Kommunikations-Job vorbereiten wollen. In der Pressestelle eines Unternehmens oder einer Agentur – Stellen, mit denen auch ihre heute fast alle liebäugeln. Stattdessen ist sie seit vergangenem Jahr Professorin am Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Organisationskommunikation in Greifswald. Unbefristet. Sie habe im Grunde eine klassische wissenschaftliche Karriere hingelegt, lacht Thummes. Studentische Hilfskraft, Wissenschaftlichen Mitarbeiterin und Lehrkraft, Junior Prof, Vertretungsprofessur, und jetzt schließlich Inhaberin eines eigenen Lehrstuhls. Alle PR-Berater sind Lügner. Ehrlich? „Während meiner Diplom-Arbeit über Controlling-Maßnahmen in der Kommunikation habe ich gemerkt, wie viel Spaß es mir macht, mich theoretisch richtig tief in ein Thema einzulesen“, erinnert sich Thummes. Sie absolvierte zwar während des Studiums Praktika, zum Beispiel bei Daimler Chrysler und Porsche. Eine feste Stelle hatte sie in der freien Wirtschaft aber nie. „Mich interessierten schon immer die... Schon mal in einem Pop-up Store gewesen? In der Modebranche ist es schon lange üblich, über kurze Zeiträume kleine Läden zu aufzubauen, um zu probieren, wie bestimmte Marken und Produkte ankommen. Ketchum Deutschland hat die Idee aufgegriffen und zum WebSummit in Lissabon eine Pop-up Agency mit WG-Charakter eröffnet. Das besondere daran: Die Mitarbeiter konnten über das Intranet Kollegen nominieren, denen sie diese „Dienstreise“ gönnen. Das befeuerte den Austausch, auch über die Standorte der Agentur hinweg, und sorgte für eine gute Stimmung in den Teams. Wertschätzung via Intranet: Kollegen nominieren Kollegen „Ich bin mir sicher, dass Jana die Pop-up-WG mit ihrer zielgerichteten, strategischen Denke, kreativen Ideen und stilsicher ins Gespräch gebrachten, unterhaltsamen Kommentaren bereichert“, schrieb zum Beispiel eine Kollegin über Jana Brüß, Consultant bei Ketchum Pleon Stuttgart. „So was geht natürlich runter wie Öl“, lacht die Beraterin. Ihre Kollegin Johanna Weigand von der Ketchum-Tochter Brandzeichen in Düsseldorf, startete sogar extra eine kleine Wahlkampagne, um nominiert zu werden. “ Ich hatte da echt... Marcel Peter von der Hochschule Pforzheim über seine unkonventionelle Masterthesis über Augmented Intelligence Die Masterthesis ist der krönende Abschluss einer langen Studienlaufbahn und für viele Studierende das höchste der wissenschaftlichen Gefühle. Die Themenfindung ist für so manche Fast-Absolvent*innen deshalb schon die erste hohe Hürde, bevor es überhaupt richtig zur Sache geht. Marcel Peter aus dem Masterstudiengang Corporate Communication Management an der Hochschule Pforzheim berichtet aus frischer Erfahrung, wie er sein Thema entwickelt und umgesetzt hat. Kommunikation in Pforzheim? Und wie! Ich bin Marcel Peter, 24 Jahre alt und ziemlich fertig – mit meiner kurzweiligen Studienzeit in der beschaulichen Schwarzwaldmetropole. In wenigen Tagen darf ich (hoffentlich) endlich den Mastertitel tief unten in der E-Mail-Signatur führen, auf den ich in den vergangenen zwei Jahren an der Business School Pforzheim hingearbeitet habe. Kurzer Werbeblock: Der Master Corporate Communication Management ist noch recht jung, verdient aber Eure Aufmerksamkeit, liebe Bachelorabsolvent*innen – Werbeblock Ende! Die vergangenen sechs Monate standen ganz im Zeichen meines Aufschlags für „Augmented Communications... Dozentin Melanie Malczok will, dass ihre Studenten mehr tun, als sich auf den Job in PR-Abteilungen und Agenturen vorzubereiten Melanie Malczok wünscht sich mehr kritisches Denken an den Unis Wer in Lingen oder Chemnitz ein Seminar bei Melanie Malczok besucht, muss sich mit Fragen beschäftigen, die nicht unbedingt auf dem Lehrplan stehen. Die junge Dozentin gibt zwar Veranstaltungen wie „Konzeptionslehre“ und „Datenauswertung“ sowie Einführungen in die empirische beziehungsweise die strategische Kommunikationsforschung und möchte ihre Studenten und Studentinnen damit auch auf die Arbeit in Agenturen oder PR-Abteilungen vorbereiten. Aber nicht nur. „Mir kommt bei der Praxisorientierung das kritische Denken zu kurz“, sagt Melanie Malczok. Die wenigsten Studenten und Studentinnen trauten sich, sich mit Themen zu beschäftigen, die über die direkte praktische Vorbereitung auf den späteren Job hinausgehen. Die Haltung der aktuellen Studierendengeneration könne man so beschreiben: „Bring mir etwas bei, damit ich nützlich bin.“ Querdenken sei da nicht drin. „Wir Wissenschaftler MÜSSEN unbequem Fragen stellen„ Das möchte Melanie Malczok ändern. Nicht, indem sie Lehrpläne...

Agentur oder Unternehmen? Das ist für viele Kommunikationsstudenten die entscheidende Frage zu Beginn der Berufslaufbahn. Jana Bomhoff beantwortete sie für sich relativ schnell – erst einmal. „Nach meinem Kommunikations-Studium hatte ich recht klassisch den Plan, einmal Pressesprecherin zu werden und suchte gezielt nach einer Stelle in einem Konzern.“ In Praktika bei Telis Finanz und Wrigley hatte sie Erfahrung sowohl im Bereich Dienstleistung als auch Brand PR gesammelt und wusste: in Richtung Markenkommunikation soll es weitergehen.

Zunächst ging es das auch, nach ihrem Master an der Uni Leipzig stieg Jana Bomhoff als Volontärin bei Generali Versicherungen in München ein. Dort fand sie sich gut zurecht, machte ihren Job so gut, dass sie gleich nach dem Volo eine unbefristete Stelle als Referentin für Unternehmenskommunikation angeboten bekam. Von Herbst 2013 bis Ende 2016 arbeitete Jana in dem Job – „unterbrochen“ durch ein viermonatiges Sabbatical in Neuseeland, Samoa, Australien, Indonesien, Sri Lanka und den Philippinen. Reisen – eine große Leidenschaft der Kommunikationsfachfrau – wird auch...

PR-Studierende und Young Professionals mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung sind erneut dazu aufgerufen, am Junior Award der DPRG teilzunehmen. Einsendeschluss ist der 15. Januar 2019, die Gewinner werden am 11. April 2019 im Rahmen der Verleihung des Internationalen Deutschen PR-Preises bekannt gegeben. Früher am Tag präsentieren die Macher der drei besten Konzepte pro Kategorie ihre Arbeiten vor einer Jury, die dann geheim berät. Der Auftraggeber ist in diesem Jahr die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ, für die ein Kommunikationskonzept mit dem Schwerpunkt Digitale Kommunikation entwickelt werden soll. Jana Brockhaus, Master-Studentin in Leipzig, hat sich dieser Herausforderung im vergangenen Jahr gestellt – und zusammen mit ihrem Kommilitonen Daniel Ziegele gewonnen. Hier erzählt Jana, was ihr die Teilnahme am DPRG Junior Award gebracht hat und was sie anderen Studenten rät.

 

Was hat dich motiviert, am DPRG Junior Awardteilzunehmen? Die Herausforderung. Ich war gerade im ersten Semester meines Masters. Und parallel eine Kampagnenkonzeption auf die Beine zu stellen – das klang höchst...

Die Unternehmenskultur und das Mindset, also Haltung und Denkweise der Mitarbeiter, sind in der digitalen Transformation ein zentraler Erfolgsfaktor. Wissen teilen zu können, Netzwerke aufzubauen und kontinuierliches Lernen – diese Fähigkeiten werden immer wichtiger. Working Out Loud (WOL) trainiert diese Schlüsselkompetenzen. Jens Cornelissen erklärt, wie Kommunikatoren die Methode einsetzen können.

Die digitale Transformation konfrontiert Unternehmen mit tiefgreifenden Herausforderungen. Eine der größten besteht darin, dass zu dem ohnehin schon hohen Innovationsdruck ein nie dagewesener Zeitdruck hinzukommt. Es geht nicht mehr allein darum, das innovativste Produkt auf den Markt zu bringen – sondern auch darum, es schnell und immer schneller zu bringen. Dadurch stoßen althergebrachte Strukturen und Prozesse an ihre Grenzen.

Transformation muss gelebt werden

Um diese Grenzen zu überwinden, setzen viele Unternehmen auf die Einführung neuer digitaler Tools. Social Intranets, Chat Tools und Kollaborations-Plattformen sollen die digitale Transformation stemmen. So werden Unternehmen zwar digitaler – transformiert ist dadurch allerdings noch gar nichts. Denn die Transformation funktioniert nur, wenn die Menschen die Tools sinnvoll nutzen...

Ende August ließ das Online-Magazin Edition F zum ersten Mal den Female Future Force Day vom Stapel, mit rund 3.500 Besucherinnen bei der Premiere. Saskia Praetorius war eine davon. Welche Eindrücke nimmt sie mit?

Ein großes Plakat am Funkhaus in Berlin begrüßte Frau – und auch vereinzelte Männer: „One day or day one. You decide.“ Das Motto für den Tag war gesetzt. Es sollte um Veränderung, Denkanstöße, neue Ideen und Inspiration für die Gesellschaft und Arbeitswelt von morgen gehen. Und rund 3.500 Menschen, größtenteils weiblich, berufstätig, urban folgten, wissbegierig und mitteilungsfreudig.

Mit einem breiten Programmmix aus Vorträgen, Workshops und Einzelgesprächen war für jede und jeden etwas dabei.

Wer sich mit gesellschaftsökonomischen Themen befassen wollte, konnte diverse Formate zur #metoo-Debatte, Diversität, Frauen in der Wirtschaft oder Social Entrepreneurship besuchen. Alle, die es hands-on mögen, konkrete Ratschläge oder Karrieretips suchten, tauschten sich auf der Career Stage, im Entrepreneurship Space und bei diversen Master Classes mit jungen Gründerinnen und Gründern, Coaches oder erfahrenen Wirtschaftsmenschen aus.

Als junge...

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