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Newsroom von Karriere & Networking


Noch vor einem Jahr fragten wir uns, ob das überhaupt geht – ein Praktikum in Home Office. Gerade in der Kommunikation, wo es auf zwischenmenschliche Nuancen ankommt, wo junge Kollegen und Kolleginnen durch den Blick über die Schulter erfahrenerer Team-Mitglieder lernen und wo ein Gefühl für die Unternehmenskultur des Arbeitgebers so wichtig ist für die Zufriedenheit im Job. Mittlerweile haben wir viele positive Beispiele gesehen. Die Arbeit von zuhause aus ist gelernt und funktioniert – mit Abstrichen – auch ganz gut. In einer aktuellen Studie von Clevis Consulting gaben 84 Prozent aller befragten Praktikanten und Praktikantinnen an, mit ihrem Praktikum zufrieden gewesen zu sein. 82 Prozent würden die Stelle weiterempfehlen.   Grundlage für dieses Ergebnis ist die hohe Bewertung der Arbeitgeberqualität durch die Studienteilnehmer: 4,1 auf einer Skala von 1 (schwach) bis 5 (sehr gut). Die Zufriedenheit mit der Zusammenarbeit im Team lag sogar bei 4,3 und damit etwas über dem Wert im Vorjahr. Und auch die Führungskräfte bewerteten die Befragten sehr... Jenny Wüstner startete nach ihrem PR- und Kommunikationsstudium ein Trainee-Programm in der Unternehmenskommunikation bei Bayer. Nie zuvor oder danach habe sie so viel gelernt wie in dieser Zeit, sagt sie – trotzdem hat sie Bayer vor Ablauf des Programms verlassen und ist zum Verband der Automobilindustrie gewechselt – doch kehrt nach dieser Zwischenstation nun. wieder zurück zu Bayer. Im Interview berichtet Jenny von ihrem bisherigen Weg und macht Mut: Auch Dinge, die nicht so laufen, wie man sie sich vorgestellt hat, können ihre gute Seite haben.   Jenny, wie bist du damals – 2017) – an die Trainee-Stelle bei Bayer gekommen? Wie so viele, die in der Kommunikation landen, wollte ich eigentlich Journalistin werden 🙂 Allerdings hatte ich dabei eher das klassische Schreiben für eine Zeitung im Sinn, und es wurde mir schon während des Abis immer klarer, dass ein solcher Job nicht wirklich Zukunft hat. Also begann ich, an der Macromedia Hochschule in Berlin PR und Kommunikationsmanagement zu studieren und habe dort... Für viele Absolventen und Absolventinnen der PR und Kommunikationswissenschaft ist ein Volontariat genau der richtige Weg, um ins Berufsleben einzusteigen. Doch woran lässt sich die Qualität der entsprechenden Programme festmachen? Wie erkennen Young PR Pros, welches Angebot zu ihnen passt? Wir haben mit Ricarda Bohn gesprochen, die bei ihrem ehemaligen Arbeitgeber, der Voith Group, selbst ein Trainee-Programm etabliert hat.   Ricarda, wir kam es dazu, dass du bei Voith mit dem Aufbau eines Volo-Programms betraut wurdest? Ich würde sagen, ich hatte Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Ich war nach meinem Studium der Angewandten Medienwissenschaft in Ilmenau und des Kommunikationsmanagements in Hohenheim als Management Assistant zu Voith gekommen. Ich hatte gezielt nach einer Stelle gesucht, bei der ich viele unterschiedliche Bereiche kennenlernen kann, und meine Lernkurve in den ersten Jahren war tatsächlich auch sehr steil. Ich konnte meine Position und Aufgaben aktiv mitgestalten – das ist Chance und Herausforderung zugleich. Dies habe ich bei meinen Vorgesetzten artikuliert und die Chance... Julia Reinhold und Jonas Hille über Abstimmungsschleifen und Peaks auf der Lernkurve Volkswagen – eine Marke, die jeder kennt. Und gleichzeitig ein riesiger Konzern, dessen Strukturen sicherlich nicht immer leicht zu durchschauen sind. Welche Rolle spielt ihr als Volontäre darin? Jonas Hille: In der Kommunikationsabteilung von Volkswagen sind wir 2019 mit vier Volos gestartet. Das Volo dauert zwei Jahre, in dieser Zeit sind wir für jeweils mehrere Monate in unterschiedlichen Stationen eingeteilt. Das heißt, wir kommen mit einem Blick von außen in die Teams – und bringen unsere Ideen und Meinungen aktiv ein. Jonas Hille (unten links), 26 Jahre, studierte Journalismus und PR an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen und machte im Anschluss noch einen Master in Kommunikationswissenschaft in Münster. Dort engagierte er sich bei campus relations – ein Vorteil beim Jobeinstieg, denn durch die Arbeit in der Studierendeninitiative habe er bereits im Studium ein belastbares Branchen-Netzwerk aufgebaut. Im Bild ist er mit seinen Volo-Kollegi*innen Simon Weis, Alina Engelmeier und Julia Reinhold (von... #30u30-Gewinner Benjamin Heinz verlässt die Unternehmenskommunikation von Cornelsen. Er war 2017 zu dem Verlag gekommen – quasi im Paket mit dem Start-up ‚mBook‘ für digitale Schulbücher, das von Cornelsen gekauft wurde. Im Interview erklärt er, was die Arbeit in einem Verlag für Bildungsmedien so spannend macht, was er vermissen wird und wo er an seine Grenzen gestoßen ist. Benjamin Heinz‘ Stelle in der Unternehmenskommunikation bei Cornelsen wird frei Du verlässt Cornelsen nach fast vier Jahren. Mit welchem Satz hast du dich von deinen Kollegen verabschiedet? Den einen letzten Satz gab es nicht – ich bin ja auch noch bis Januar bei Cornelsen an Bord. Als ich meinen Chefs und Kollegen gesagt habe, dass ich gehe, war das schon ziemlich emotional. Fast so, als würde man Schluss machen – aber im Guten. Erzählst du uns, warum du dich für einen Wechsel entschieden hast? Meine Entscheidung, den Job zu wechseln, war ganz klar keine Entscheidung GEGEN Cornelsen, sondern FÜR etwas Neues. Ich war fast... Ein Praktikum vom Home Office aus – geht das überhaupt? Was bedeuten die Corona-bedingten Veränderungen im Arbeitsalltag für Berufseinsteiger? In unserer Mini-Serie berichten ein Praktikant, eine Auszubildende und eine PR-Juniorin, wie es ihnen im Home-Office geht – und was ihre Arbeitgeber dafür tun, ihnen auch „remote“ eine lehrreiche Zeit zu ermöglichen. Zwei unserer Gesprächspartner starteten ihre Stelle sogar während des Lockdowns und haben so ein digitales On-boarding hautnah miterlebt. Agentur versus Berufsschule – zwei digitale Welten Sylvie Kenakale macht seit August 2019 eine Ausbildung zur Mediengestalterin bei der Full-Service-Agentur Hauptsache Kommunikation in Hofheim bei Frankfurt. Als der Corona-Lockdown kam, war sie also bereits seit mehr als einem halben Jahr an Bord – und hat den Wechsel von der Face-to-Face-Arbeit vor Ort hin zum Home Office haut nah miterlebt. Sylvie Kenakale darf seit Mai wieder in die Agentur Dazu kam, dass auch der Alltag an der Berufsschule sich radikal änderte. Für Sylvie der Beweis, dass Deutschland noch weit entfernt ist von einem... Als Kerstin Thummes noch selbst Studentin war, hätte sie nicht gedacht, dass sie einmal in der Wissenschaft landen würde. Eigentlich hatte sich die 36-Jährige mit dem Diplom in Angewandter Medienwissenschaft auf einen klassischen Kommunikations-Job vorbereiten wollen. In der Pressestelle eines Unternehmens oder einer Agentur – Stellen, mit denen auch ihre heute fast alle liebäugeln. Stattdessen ist sie seit vergangenem Jahr Professorin am Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Organisationskommunikation in Greifswald. Unbefristet. Sie habe im Grunde eine klassische wissenschaftliche Karriere hingelegt, lacht Thummes. Studentische Hilfskraft, Wissenschaftlichen Mitarbeiterin und Lehrkraft, Junior Prof, Vertretungsprofessur, und jetzt schließlich Inhaberin eines eigenen Lehrstuhls. Alle PR-Berater sind Lügner. Ehrlich? „Während meiner Diplom-Arbeit über Controlling-Maßnahmen in der Kommunikation habe ich gemerkt, wie viel Spaß es mir macht, mich theoretisch richtig tief in ein Thema einzulesen“, erinnert sich Thummes. Sie absolvierte zwar während des Studiums Praktika, zum Beispiel bei Daimler Chrysler und Porsche. Eine feste Stelle hatte sie in der freien Wirtschaft aber nie. „Mich interessierten schon immer die... Professor Ansgar Zerfaß von der Uni Leipzig leitet die Studie Wie erleben die Führungskräfte von morgen die Arbeit in der PR-Branche? Welche Karrieremuster streben sie an, wie gehen sie mit Rollenerwartungen und Stress um? Bisher gilt die sogenannte „unbekannte Mitte“ als blinder Fleck, wenn es um die Betrachtung der Branche geht – im Fokus stehen die Chefs und der Nachwuchs. Eine Panel-Studie von #30unter30, PR Report und Uni Leipzig soll das nun ändern. Wir haben mit Studienleiter Prof. Dr. Ansgar Zerfaß über die Generation gesprochen, die vom Wandel in der Kommunikationsbranche am stärksten betroffen ist.    „Die Macher von Morgen: Konzeption und Umsetzung einer deutschlandweiten Panelstudie zu High Potentials im Kommunikationsmanagement“ – so lautet der Titel Ihrer Studie. Was wollen Sie herausfinden? Die PR-Branche boomt. Doch gleichzeitig steckt sie mitten einem Wandlungsprozess. Die Aufgabenfelder verändern sich in Zeiten von Digitalisierung, Medienkonvergenz und neuen Kommunikatoren  wie zum Beispiel Corporate Influencern deutlich. Neue Rollenprofile und Kompetenzen sind gefragt. Gleichzeitig fällt es Kommunikationsabteilungen und Agenturen nicht... Schon mal in einem Pop-up Store gewesen? In der Modebranche ist es schon lange üblich, über kurze Zeiträume kleine Läden zu aufzubauen, um zu probieren, wie bestimmte Marken und Produkte ankommen. Ketchum Deutschland hat die Idee aufgegriffen und zum WebSummit in Lissabon eine Pop-up Agency mit WG-Charakter eröffnet. Das besondere daran: Die Mitarbeiter konnten über das Intranet Kollegen nominieren, denen sie diese „Dienstreise“ gönnen. Das befeuerte den Austausch, auch über die Standorte der Agentur hinweg, und sorgte für eine gute Stimmung in den Teams. Wertschätzung via Intranet: Kollegen nominieren Kollegen „Ich bin mir sicher, dass Jana die Pop-up-WG mit ihrer zielgerichteten, strategischen Denke, kreativen Ideen und stilsicher ins Gespräch gebrachten, unterhaltsamen Kommentaren bereichert“, schrieb zum Beispiel eine Kollegin über Jana Brüß, Consultant bei Ketchum Pleon Stuttgart. „So was geht natürlich runter wie Öl“, lacht die Beraterin. Ihre Kollegin Johanna Weigand von der Ketchum-Tochter Brandzeichen in Düsseldorf, startete sogar extra eine kleine Wahlkampagne, um nominiert zu werden. “ Ich hatte da echt... Marcel Peter von der Hochschule Pforzheim über seine unkonventionelle Masterthesis über Augmented Intelligence Die Masterthesis ist der krönende Abschluss einer langen Studienlaufbahn und für viele Studierende das höchste der wissenschaftlichen Gefühle. Die Themenfindung ist für so manche Fast-Absolvent*innen deshalb schon die erste hohe Hürde, bevor es überhaupt richtig zur Sache geht. Marcel Peter aus dem Masterstudiengang Corporate Communication Management an der Hochschule Pforzheim berichtet aus frischer Erfahrung, wie er sein Thema entwickelt und umgesetzt hat. Kommunikation in Pforzheim? Und wie! Ich bin Marcel Peter, 24 Jahre alt und ziemlich fertig – mit meiner kurzweiligen Studienzeit in der beschaulichen Schwarzwaldmetropole. In wenigen Tagen darf ich (hoffentlich) endlich den Mastertitel tief unten in der E-Mail-Signatur führen, auf den ich in den vergangenen zwei Jahren an der Business School Pforzheim hingearbeitet habe. Kurzer Werbeblock: Der Master Corporate Communication Management ist noch recht jung, verdient aber Eure Aufmerksamkeit, liebe Bachelorabsolvent*innen – Werbeblock Ende! Die vergangenen sechs Monate standen ganz im Zeichen meines Aufschlags für „Augmented Communications...
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