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  • 20. Mai 2016

    #ThePitch #SoSy2016: Drei Fragen an Dirk Popp, Ketchum Pleon

    1. Wir haben den Spieß umgedreht: beim 7. Sommer Symposium bewerben sich drei Top-Agenturen um den Nachwuchs. Was haben Sie im Gepäck?

    Dirk Popp: Ich glaube das wichtigste am Pitch, neben all dem Getöse aller Agenturen ist, dem Nachwuchs authentische Einblicke in den Alltag zu bieten und dabei noch Infos zu liefern, die wirklich Mehrwert für ihre zukünftige Karriere bringen.

    20 Minuten lang tolle Projekte zeigen, kann glaube ich, fast jeder in der Runde. Viel spannender ist doch die Frage was passiert, wenn es brenzlig, hektisch und unsicher wird? Agenturleben ist kein Ponyhof. Man braucht die richtige Einstellung, Durchsetzungsvermögen und eine gesunde Einstellung zu Wettbewerb. Die Talente, die aber so eine “Down-to-Business” Mentalität haben, sind genau die Leute, die die Agenturen von Morgen steuern werden und nach denen ich im hart umkämpften Nachwuchs suche.

    2. In den vergangenen Monaten und Jahren hat sich in der Kommunikationswelt einiges getan. Was müssen Kandidaten mitbringen, wenn sie in einem so schnell wandelnden Markt bestehen möchten?

    Dirk Popp: Heute, mehr denn je, gilt wer aufhört zu lernen, verliert. Damit meine ich nicht nur neue Medien, Programmiersprachen und kreative Tools, sondern auch einen grundlegenden Entdeckergeist, um soziale Trends aufzuspüren, zu verstehen und am Ende selbst mit zu gestalten.

    Gleichzeitig dürfen wir in unserem Job nicht vergessen, dass sich Kommunikation und Überzeugungsarbeit eigentlich seit Jahrtausenden im Kern nicht verändert haben. Die Kanäle ändern sich, ja. Dadurch mögen sich Ansprache, Tonalität oder Form – Stichwort visuelle Kommunikation – ändern; doch am Ende haben sich Kampagnenstrategien seit Cicero kaum geändert.

    Man muss als guter Kommunikator ein klares Verständnis für die Grundprinzipien von Kommunikation haben. Und dazu den nie endenden Willen, diese Prinzipien auf sich immer weiter wandelnde Kanäle anzuwenden.

    3. Und wie geht Ihre Agentur damit um? Wie schaffen Sie es, bei den Veränderungen nicht nur mitzuhalten, sondern im besten Falle voranzugehen und neue Trends in die Arbeit einzubauen?

    Dirk Popp: Wir sind für unsere Ausbildungs- und Trend-Programme bekannt. Unser Traineeprogramm ist eines der besten in der Branche. International haben wir ein hochinteraktives Online-Fortbildungsprogramm, das unter den Agenturen sicher so kaum zu finden ist. So stellen wir für uns sicher, dass unsere Trendsetter ihr Wissen systematisch an unsere Young Professionals weitergeben. Und nicht umsonst sind wir dieses Jahr zur kreativsten PR-Agentur Deutschlands gekürt worden. Das schafft man nur, wenn Kreativität Teil der Strategie und DNA der Agentur ist. Hinzu kommt: Kreativität ist heutzutage immer mehr von technischen Innovationen und neuen Kanälen geprägt, da ist diese Auszeichnung eigentlich der beste Beweis, dass wir bei Kommunikationstrends vorn mitspielen.

    Dirk Popp beim Sommer Symposium 2016

    Dirk Popp ist CEO von Ketchum Pleon Germany. Die Agentur ist Sponsoringpartner des diesjährigen Sommer Symposiums. Im Rahmen der Veranstaltung ist Dirk Popp Teilnehmer bei #ThePitch: organisiert von den Public Relations Studierenden Hannover (PRSH), bewerben sich hier die Vertreter von insgesamt drei Agenturen um den besten Nachwuchs.

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