Newsroom von DKM - Die Karrieremacher

  • 19. Oktober 2018 Thomas Zimmerling

    Studienabschluss – und was nun?

    Mentoring als Karrierekompass

     

    Unsere Welt wird jeden Tag bunter. Die Digitalisierung der Wirtschaft, die Ausdifferenzierung der Gesellschaft bringen eine Vielfalt neuer Studiengänge und Berufe mit sich. Immer weniger junge Menschen machen eine Ausbildung oder absolvieren ein Studium, an dessen Ende ein festes Berufsbild steht, dem sie die nächsten 30 Jahre ihres Berufslebens nachgehen. Immer wieder kommt dabei die Frage auf, ob eine Laufbahn als Spezialist oder Generalist der bessere Weg ist. Wie so oft lautet die Antwort: Es kommt darauf an.

    Generell gilt: Arbeitgeber schauen heute weniger auf Schule, Ausbildung oder Studium, sondern mehr auf die praktische Erfahrung eines Bewerbers. Das heißt: Möglichst nebenher arbeiten und Praktika machen. Wer unsicher ist, dem empfiehlt es sich, in möglichst viele Branchen und Tätigkeitsbereich hinein zu schnuppern. Bei der Vielfalt an Möglichkeiten kann ein Mentor dabei helfen, sich einen Überblick zu verschaffen und die richtige Auswahl zu treffen. Auch über die Art der Anstellung nach dem Studium lohnt es sich, mit einem Mentor nachzudenken: was bringt ein Praktikum als Einstieg? Ist ein Traineeship Voraussetzung für Führungspositionen? Sind Volontariate eine gute Idee?

    Ein Mentor wird einen immer dazu ermuntern, eine gut informierte Entscheidung zu treffen, seinen Neigungen nachzugehen und nicht auf ein lahmes Pferd zu setzen. Wer in seiner Nische sein Glück gefunden hat, kann dort als Spezialist ruhig bleiben. Voraussetzung ist immer, dass es eine zukunftsfähige Nische ist. Dem Generalisten stehen heutzutage mehr Möglichkeiten denn je zur Verfügung, um sich persönlich wie fachlich weiterzuentwickeln. Ein Mentor mit einem ähnlich vielfältigen Lebenslauf kann Türen in seinem Netzwerk öffnen und damit Perspektiven schaffen, damit die Karriere nicht ins Stocken kommt.

    Besonders für Frauen immer noch ein Thema: die gläserne Decke und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Eine Mentorin, die das gut geschafft hat, hat einen unermesslichen Wert, wenn es darum geht, in diesem Punkt erfolgreich zu sein.

    Damit ist ein Mentor der ideale Karrierekompass für Absolventen, die die Chancen der heutigen Arbeitswelt voll ausnutzen und das Beste für sich herausholen wollen.

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