Newsroom von Arbeitgeber

  • 18. Oktober 2019 Julia Bröder

    Rush hour in Hannover

    Bei #ThePitch in Hannover treten regelmäßig Agenturen gegeneinander an und buhlen um den Nachwuchs. Das Format des PRSH hat sich zu einem wichtigen Recruiting-Event entwickelt. Daniel Hanke hat #ThePitch vor drei Jahren mit Klenk & Hoursch gewonnen und berichtet, warum er die Veranstaltung toll findet.

    Bist du morgen im Büro?

    Nee, Pitch in Hannover.

    Hannover? Wie kommt man da eigentlich hin? Na egal, bei wem pitchst du nochmal?

    Bei Studies.

    Hä? Die haben doch gar kein Geld!

    Nee, aber unsere Employer Brand.

    Es ist schon drei Jahre her, dass ich beim PRSH zum #ThePitch 6 für Klenk & Hoursch angetreten bin. Deshalb erinnere ich mich nicht mehr daran, ob der Dialog am Tag vorher exakt so stattgefunden hat. Fakt ist aber: Ich habe den Weg nach Hannover gefunden, habe gepitcht, habe gewonnen und dabei auch noch eine Menge gelernt. Unter anderem, dass sogar Hannover ein Rush Hour hat. Und dass man es mit den richtigen Studies sogar zu fünft in einem Toyota Corolla („What a ride!“) trotz Rush Hour pünktlich zum Bahnhof schaffen kann.

    Es gewinnt nicht immer die längste Dachterasse…

    Agenturen pitchen gegeneinander beim Nachwuchs um die zukünftigen Kolleginnen und Kollegen? Klingt im Jahr 2019 ziemlich normal, war 2014 bei der ersten Auflage von #ThePitch ziemlich innovativ. Als Kommunikationsberatung arbeiten wir aktuell für zwei Personaldienstleister und wissen, dass sich in vielen Branchen der Spieß umgedreht hat: Arbeitgeber müssen sich ganz schön ins Zeug legen, um Young Professionals für sich zu gewinnen. Das wussten bei #ThePitch 6 auch alle Beteiligten und haben von Unternehmenskultur und Internationalität über Rollenvorbilder und Mentoring bis zu Dachterrasse und Jobticket so gut wie alles aufgefahren. Nur Bällebad und Lachyoga waren damals schon durch – gut so.

    Vor Ort war für mich besonders spannend, welche Fragen die Studierenden zu den Pitches von RCKT, Faktor 3, komm.passion und Klenk & Hoursch hatten und wie zu den Themen Traineeship, Einstiegsgehalt, Eigenverantwortung, Aus- und Weiterbildung diskutiert wurde. Eine ganze Reihe von Punkten haben wir im Nachhinein in unsere Recruiting-Strategie und unsere Karriere-Website aufgenommen. Genauso spannend: Als Beratung sieht man ja in der Regel nie den Pitch der Konkurrenz. Das war bei #ThePitch anders und auch hier habe ich einiges an Inspiration mitgenommen. 

    Wir pitchen jeden Tag um den Nachwuchs

    So sehr dieses Format Spaß gemacht hat, so sehr ist aber auch vor Ort in den vielen Gesprächen klar geworden: Der wahre Pitch um die besten Young Professionals finden jeden Tag statt. Bei Workshops und Vorträgen, bei #30u30 und om PR Report Camp, auf Twitter (bisschen) und Insta (viel). Aber vor allem bei den eigenen studentischen Aushilfen, PraktikantInnen, und MitarbeiterInnen. Da zeigt sich, ob die Employer Brand hält, was sie verspricht.

    Ach ja: Nachdem der erste Hannover-Ausflug so erfolgreich und unterhaltsam war, bin ich gerne wiedergekommen – zum Workshoppen, für Medientrainings, zum Austausch mit Studierenden. Und muss ganz ehrlich sagen: Der PRSH ist eine Reise wert, oder zwei, oder drei. Idealerweise zu fünft in einem Toyota Corolla..

    Alles Gute für die nächsten zehn Jahre, lieber PRSH!

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