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  • 20. Mai 2017 Klenk & Hoursch

    PR Report Awards 2017 (Teil 1): Leuchtfeuer statt Strohfeuer

    Der Blogbeitrag ist zuerst auf www.klenkhoursch.de/blog erschienen.
    Awards, das bedeutet doch: Alle lügen sich gegen­seitig die Taschen voll, feiern sich dafür auf todlang­weiligen Galas auch noch selbst und am Ende gewinnen die Sponsoren der Kategorien. Stroh­feuer der Eitel­keiten. Wir dachten viele Jahre auch so. Deshalb war unsere Maxime: Awards nur, wenn der Kunde will. Keinen Aufwand treiben, keine Ressourcen verschwenden. Denn: »If you do work for clients, it will lead to other work for other clients.« So steht es an unseren Wänden in Frankfurt, München und Hamburg.

    FOT_work for clients_WEB

    Man kann Awards auch im Jahr 2017 noch für eine über­flüssige Selbst­bespiegelung von profil­neurotischen Agentur­typen halten. Wir haben unsere Meinung vor einigen Jahren geändert. Wir finden, aus Stroh­feuern wurden Leucht­feuer der Branche. Deshalb reichen wir mittler­weile bei zwei Hand­voll deutschen und inter­nationalen Wett­bewerben ein. Für diese Meinungs­änderung gibt es vier Gründe://

    1. Die Awards sind besser geworden

    Keine Frage, unsere Branche professio­nalisiert sich kontinuier­lich. Mittler­weile gibt es eine Viel­zahl von neuen, spannenden und relevanten Studien­gängen. Es gibt eine ganze Menge von großen und kleinen Kommuni­kation-X.0-Vorreitern auf Unter­nehmens- und Agentur­seite. Es gibt neue Awards, die sich aus dem Stand etabliert haben, wie beispiels­weise der Deutsche Preis für Online­kommunikation. Und es gibt traditions­reiche Awards, die sich erfolg­reich entwickelt haben, allen voran der Internationale Deutsche PR-Preis und der PR Report Award. Logische Folge: Die Relevanz der Auszeich­nungen steigt, die Anzahl der Einreichungen eben­falls. Die Galas sind wichtige Networking-Anlässe.

    2. Awards helfen auf die Longlist

    Vor zehn Jahren waren unsere Auftrag­geber entweder der Presse­sprecher oder die Leiterin Unter­nehmens­kommuni­kation. Heute bauen wir ein Social Intranet mit dem Leiter IT, begleiten eine Restrukturierung mit dem Personal­vorstand, unter­stützen die Fach­abteilung mit einem Event, coachen einen Produktions­vorstand in seiner neuen Rolle und richten die Facebook-Strategie mit der Marketing­chefin neu aus. Ein großer Teil unserer Kunden stammt also gar nicht mehr aus der alten Welt der PR. Wer seine Longlist möglicher Dienst­leister für ein neues Projekt zusammen­stellt, bittet zuerst Branchen­kollegen um persön­liche Empfeh­lungen. Dann werden Infos zusammen­getragen, gesichtet, gewichtet, verdichtet. Neben Rankings, Cases Studies, Kunden­stimmen und Branchen­expertise gehören immer öfter auch Awards dazu.

    3. Wir wollen ständig besser werden

    Als Beratung arbeiten wir nach quanti­tativen und quali­tativen Zielen. Zu den quanti­tativen gehört, dass wir jedes Jahr stärker wachsen wollen als der Markt. Zu den quali­tativen gehört unter anderem, bei Qualität und Kreativität zu den Besten im Markt zu gehören. Wie kann man das operationali­sieren? Zum Beispiel indem wir unsere Kunden jedes Jahr ausführ­lich nach ihrer Zufrieden­heit fragen. Oder indem wir uns bei Awards dem direkten Vergleich mit dem Wett­bewerb stellen.

    4. Die »Markt­begleiter« sind aktiver geworden

    Wenn plötz­lich eine Agentur anfängt, bei so gut wie jedem Award ganz viele Projekte einzu­reichen, die auch noch gut und professionell aufbereitet sind, ist das Ergebnis klar: Drei Jahre später ist sie einfach »Deutsch­lands meist­prämierte Kommuni­kations­agentur«. Andere Agenturen haben dann offensicht­lich schnell gemerkt, dass die gelbe Gefahr gar nicht aus Berlin, sondern aus Hamburg kommt und nach­gezogen. Wir auch. Denn: Wer nicht einreicht, hat schon verloren. Oder wie es Wayne Gretzky von unseren Wänden ruft: »You miss 100% of the shots you don’t take!«

    FOT_100percent of the shots_WEB

    Zu guter Letzt gehört auch noch zur ganzen Award-Wahr­heit: Gewinnen macht Spaß und macht stolz. Kunden genauso wie Mitarbeiter. Wir sind alle mit viel Leiden­schaft und großem Einsatz dabei – da darf das Feiern nicht zu kurz kommen. Im Gegenteil: Das Feiern darf über­haupt und auf gar keinen Fall zu kurz kommen!

    Hier findet ihr den 2. Teil dieser Blogpost: http://www.pr-career-center.com/pr-report-awards-6-tipps-fuer-erfolgreiche-bewerbungen

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