Newsroom von DKM - Die Karrieremacher

  • 20. Dezember 2018 Thomas Zimmerling

    Netzwerken für Mentees

    Ziele erreichst Du nicht alleine, sondern gemeinsam mit anderen. Eine der wichtigsten Fragen, die Mentoren ihren Mentes stellen, lautet deshalb: Wer hilft Dir bei der Erreichung Deiner Ziele?. Wenn die Antwort zögerlich erfolgt, ist das ein Hinweis darauf, dass Du mehr in Dein Netzwerk investieren musst, um letztlich wirklich vom Networking zu profitieren.

    Viele Menschen auf Xing, LinkedIn oder Facebook zu kennen, heißt noch nicht, ein belastbares Netzwerk zu haben. Hunderte Kontakte zu haben bedeuten nicht, dass diese Menschen einem helfen, wenn man sie darum bittet. Was letztlich zählt, ist die Qualität eines Netzwerks. Und die wird von Deiner eigenen Großzügigkeit bestimmt. Dazu gibt es eine Menge wissenschaftlicher Studien.

    Du kannst Dein persönliches Netzwerk in vier Schritten vergrößern:

    1. Auflisten aller Netzwerke, deren Teil Du bist oder sein willst
    2. Herausfinden, welche Bedürfnisse die Mitglieder dieser Netzwerke haben und wie Du sie erfüllen kannst. Häufig geht es hier um Informationen, Ermutigungen in irgendeiner Form, Kontakte oder Zugang zu Ressourcen
    3. Sich Zeit für Großzügigkeit nehmen – als besonders großzügig erachten es Menschen, wenn andere Zeit für sie opfern
    4. Mutig nach Unterstützung fragen, wenn Du Hilfe brauchst. Die Mitglieder eines Netzwerks erinnern sich daran, wenn ihnen jemand zuvor als großzügig aufgefallen ist.

    Handwerk: Networking

    Alles andere ist solides Handwerk: Aus den Zielen des Mentorings können Mentor und Mentee gemeinsam die Personen aus Deinem Netzwerk herausfiltern, die dazu einen Beitrag leisten können.

    Im Tandem wird festgelegt, wie die Personen Dir als Mentee helfen können und was Du im Vorfeld für sie tun kannst. Auch die Art der Ansprache (Zeitpunkt, Weg, etc.) wird erörtert. Eine Art Elevator Pitch kann Dir dabei helfen, das eigene Anliegen kurz, knapp und flüssig vorzutragen – beispielsweise bei Netzwerk-Treffen.

    Im Nachgang zu solchen Veranstaltungen ist die Digitalisierung der Kontakte wichtig – 95% machen das nämlich nicht und sind demzufolge auch nicht in der Lage, ihre Kontakte systematisch zu pflegen und zu verwalten.

    Gesprächsführung beim Networking

    Auch die Gesprächsführung beim eigentlichen Netzwerken will gelernt sein: elegant von einem Kontakt zum nächsten wechseln; freundlich bleiben – selbst wenn das Ziel nicht im ersten Anlauf erreicht wurde; einen Mehrwert bieten – beispielsweise durch das Versprechen, einen Link, eine Information oder eine Präsentation zuzusenden oder eine Einladung zu einem Firmen-Event aussprechen.

    Darüber hinaus gehören aktives Zuhören, offene Fragen und Rückfragen zum Erfolgsrezept guter Netzwerker. Sie sehen meist die Persönlichkeit und nicht die Funktion ihres Gesprächspartners im Vordergrund und betonen die Gemeinsamkeiten mit ihrem Gesprächspartner.

    Auf diese Art und Weise lässt sich Dein persönliches Netzwerk Stück für Stück vergrößern, so dass nicht nur die Ziele des Mentorings leichter erreichbar sind, sondern generell das Leben ein Stück einfacher wird.

     

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