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Erstes Karrierebarometer 2011:
Zwei Drittel der PR Young Professionals fühlen sich unterbezahlt

Verdienen Ein- uns Aufsteiger in der PR-Branche wirklich so schlecht wie oft behauptet wird? Dies war die Frage beim ersten Karrierebarometer 2011, das im Februar gemeinsam vom PR-Journal und dem PR Career Center durchgeführt wurde. Rund 400 Trainees, Volontäre, Referenten sowie Junior- und Seniorberater beteiligten sich an der Umfrage. Zentrales Ergebnis: Zwei Drittel der Teilnehmer fühlen sich in ihrem Job unterbezahlt. Insgesamt haben rund zehn Prozent aller Befragten das Gefühl, von ihrem Arbeitgeber sogar regelrecht ausgebeutet zu werden.


Nicht einmal jeder Zehnte kommt auf mehr als 4.000 Euro im Monat


In Zahlen heißt das: Knapp 60 Prozent der Teilnehmer verdienen weniger als 2.500 Euro brutto im Monat. Auch jene, die deutlich mehr verdienen, fühlen sich häufig unterbezahlt: 8,8 Prozent aller PR-Fachleute gaben an, mehr als 4.000 Euro brutto zu verdienen. In dieser Gruppe vorwiegend männlicher PR-Kräfte meinte jeder Dritte, zu wenig Geld für seine Arbeit zu bekommen.


90 Prozent würden für mehr Geld wechseln


Für die große Mehrheit spielt das Gehalt eine entscheidende Rolle: Für 93,8 Prozent ist die Bezahlung wichtig (62,4 Prozent) oder sogar besonders wichtig (31,4 Prozent). Folglich würden auch neun von zehn Studienteilnehmern - von denen die Mehrheit zwischen 20 und 30 Jahre alt ist - für eine bessere Vergütung den Arbeitgeber wechseln. Etwa 68 Prozent der Befragten sagten sogar, sie könnten es sich vorstellen, schon in den nächsten zwölf Monaten zu wechseln, sofern in dieser Zeit keine Lohnerhöhung erfolgt.



Über das Karrierebarometer


Das Karrierebarometer ist ein gemeinsamer Service des PR Career Centers und des Internetportals „PR-Journal“. Die Erkenntnisse aus den Befragungen sollen dazu beitragen, insbesondere Young Professionals in der PR-Branche optimal bei ihrer beruflichen Weichenstellung zu unterstützen und die kritische Diskussion über den Arbeitsmarkt PR zu fördern.

 

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