Newsroom von PRIHO e.V.

  • 18. März 2019 Julia Bröder

    Job Shadowing bei OTTO – Hinter den Kulissen einer ungwöhnlichen Bilanz-PK

    Von links: Lena Sandvoss (PRIHO), Svea Koop (campus relations), Lea Waskowiak (LPRS), Nick Marten (OTTO)

    Lena Sandvoss von PRIHO war bei der Premiere unseres neuen Formats “Job Shadowing” dabei und durfte die Kommunikations-Profis von OTTOCOMMS zwei Tage lang hautnah begleiten. Lena hat erlebt, wie eine Bilanz-PK in Form eines interaktiven Rundgangs entsteht und durchgeführt wird.

    Bilanz-PK reloaded. Wie Otto neue Wege geht

    Am 22. und 25. Februar 2019 waren wir – drei Studentinnen aus Leipzig, Hohenheim und Hannover zu Besuch bei OTTO und durften ein Unternehmen erleben, das erkannt hat, wie es mit der Zeit gehen muss. In der Kommunikation etwa sind die Verantwortlichen mit vielen neuen Themen wie virtuellen Assistenten oder Künstlicher Intelligenz konfrontiert.

    OTTO ist im Umbruch. So hat der Online-Händler aus Hamburg im letzten Jahr beispielsweise nicht nur mit der Abschaffung des bekannten Versandkatalogs einen Sprung ins kalte Wasser gewagt, sondern seit 2018 auch die übliche Form der Pressekonferenz auf den Kopf gestellt. Statt Zahlen, Daten, Fakten des vergangenen Geschäftsjahres herunterzubeten, hat OTTO ein interaktives Format entwickelt, welches 2019 in die zweite Runde geht: „facts2go“ – eine Art Rundgang mit Info-Ständen zu verschiedenen Themen.

    “Im Schatten” der Profis. Job Shadowing in der Praxis

    In Vertretung unserer PR-Initiativen haben wir das Format „Job-Shadowing“ getestet und das Kommunikations-Team von OTTO vor und während der Bilanzpressekonferenz begleitet. Am ersten Tag, dem Tag vor der Pressekonferenz, hat sich das Team der OTTOCOMMS trotz Vorbereitungsstress viel Zeit für uns genommen, um uns auf den aktuellen Stand zu bringen. In einem Vortrag des Kommunikationschefs haben wir viel über die Wandlungsprozesse bei OTTO und die damit einhergehenden Aufgaben für die Kommunikation, erfahren. Nach einem Rundgang auf dem OTTO Campus durften wir außerdem einen Blick auf die Vorbereitung des Social Media Contents für die „facts2go” werfen. Besonders spannend war für uns die letzte Generalprobe der für die Pressekonferenz geplanten Stationen. Damit die beteiligten Mitarbeiter optimal auf alle kritischen und kniffligen Fragen der Journalisten vorbereitet sind, bekommen sie ein Medientraining.

    Am zweiten Tag unseres „Job-Shadowing“ fand dann die Pressekonferenz statt. Wir haben uns unter die Medienvertreter/innen gemischt und konnten nach unserer Erfahrung vom ersten Tag nun ganz genau mitverfolgen, ob auch alles nach Plan läuft. Nach einer kurzen Begrüßung folgte eine Tour auf dem OTTO Campus, bei der aktuelle Baumaßnahmen vorgestellt wurden. Danach stellten die Mitarbeiter ausgewählter Fachabteilungen an drei Stationen ihre Themen vor. Die Journalisten konnten sich so je nach Interesse mehr oder weniger ausgiebig über Computer Generated Images, Internet of Things und Conversational Commerce informieren.

    Neben den Stationen gab es dann, ganz klassisch, zum Schluss Zahlen, Daten und Fakten zum Geschäftsjahr 2018.

    Win win für Studenten und Unternehmen. Ein Pladoyer fürs Job Shadowing

    Job Shadowings sind die perfekte Möglichkeit für einen kurzen Zeitraum einen Blick hinter die Kulissen von Unternehmen zu bekommen. Studierende können ohne ein zeitaufwändiges Praktikum in Unternehmen reinschauen, Kontakte knüpfen und vor allem neue Perspektiven und Praktiken kennenlernen. Dieses Format ermöglicht ein ganz neues Sammeln von Erfahrungen und hilft, die persönliche Entscheidungsfindung für die eigene berufliche Ausrichtung zu verbessern. Besonders zu Zeiten, in denen Studienpläne eng gestrickt sind und damit wenig Platz für Praxiserfahrung bieten, andererseits aber immer mehr praktisches Know-How beim Berufseinstieg gewünscht ist, ist ein derartiges Job Shadowing ein guter Kompromiss, für eine kurze Zeit in die Arbeitswelt einzutauchen.

    Ebenso können sich Unternehmen mit dem Job Shadowing als attraktiver Arbeitgeber präsentieren. Wenn sich dann – wie bei OTTO – so viel Zeit für uns Studierende genommen wird, kann so ein Format nur zum Erfolg werden.

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