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  • 8. Mai 2015 Redaktion

    Hilfe für Nepal: Vodafone errichtet Not-Netz und übernimmt Telefonkosten der Retter

    Ein Erdbeben, massive Erdrutsche und Lawinen verwandelten Nepal in eine Katastrophenzone. Tausende Menschen haben ihr Leben verloren, viele werden vermisst. Die Infrastruktur ist zu einem großen Teil zerstört, teilweise sind Gebiete komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Vodafone unterstützt die Retter doppelt: Die weltweite Vodafone Foundation baut ein provisorisches Mobilfunknetz auf, über das die Hilfsorganisationen ihre Arbeit koordinieren können. Zudem übernimmt Vodafone Deutschland die Telefonkosten (“Roaminggebühren”) der Rettungskräfte, die für die deutschen Hilfsorganisationen in Nepal im Einsatz sind.

    Vodafone-Freiwillige sind bereits vor Ort in Nepal, um das “Vodafone Foundation Instant Network” aufzubauen. Dieses Netz ermöglicht Überlebenden in den betroffenen Gebieten über das Mobilfunknetz mit ihren Handys Kontakt zu Freunden und Verwandten herzustellen. Hauptsächlich unterstützt es die Hilfsorganisationen bei ihrer lebensrettenden Arbeit vor Ort und sichert die mobile Kommunikation. Die Vodafone-Mitarbeiter folgen damit einem Hilferuf des nepalesischen Netzanbieters NCell, dessen örtliches Netz teilweise zerstört oder überlastet ist. Um die Lücken zu schließen, baut Vodafone drei faltbare Masten und Antennen auf – angetrieben werden die mobilen Sendeanlagen durch Generatoren. Das Vodafone-Team hält so die wichtigsten Kommunikationswege in der Hauptstadt Khatmandu und den umliegenden Regionen aufrecht. Bereits bewährt hat sich das mobile Notnetz bei Einsätzen auf den Philippinen während der Taifun-Katastrophen 2012 und 2013 sowie im Südsudan und in der Demokratischen Republik Kongo.

    Übernahme der Roaming-Kosten für Erdbebenhelfer und Kunden

    Zudem übernimmt Vodafone Deutschland die Telefonkosten seiner Mobilfunkkunden, die im Auftrag von Hilfsorganisationen vor Ort in Nepal im Einsatz sind. Kosten für Gespräche innerhalb Nepals – zum Beispiel mit anderen Helfern – sowie für Gespräche aus Nepal nach Deutschland werden bis auf weiteres nicht berechnet. Diese Regelung gilt auch für Vodafone-Kunden, die sich zurzeit privat oder beruflich in Nepal aufhalten und nach der Katastrophe ein erhöhtes Kommunikationsbedürfnis mit Freunden und Verwandten in Deutschland haben. Die Roamingkosten für Telefonate, SMS und Datennutzung in Nepal werden den Vertragskunden erst gar nicht in Rechnung gestellt bzw. automatisch gut geschrieben (je nach Rechnungslauf). Der Kunde muss nach seinem Aufenthalt in Nepal also nichts unternehmen, da die Kosten komplett von Vodafone getragen werden.

    Zusätzlich unterstützt der weltweite Vodafone-Konzern die Arbeit der Rettungsorganisationen vor Ort mit einer Soforthilfe von knapp 140.000 Euro.

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