Newsroom von 365 Sherpas

  • 15. Mai 2020 Julia Bröder

    Fern und doch so nah – ein Home-Office-Praktikum in Zeiten von Corona

    Philipp Alfter studiert seit Oktober 2019 im Master „Politische Kommunikation“ an der Universität Düsseldorf. Um Erfahrungen im Bereich der politisch strategischen Kommunikationsberatung zu sammeln, hat er sich für ein Praktikum bei 365 Sherpas am Standort Berlin entschieden. Hier konnte er bereits vorhandene Einblicke in das Beratungsfeld der Public Affairs vertiefen und lernte die Branche in den zurückliegenden drei Monaten auf besondere Weise kennen.

    Philipp Alfter machte sein Praktikum während des Lockdowns…

    Am heimischen Schreibtisch in den Agenturalltag eintauchen?
    Auf den ersten Blick scheint das eigentlich nicht so recht zusammenzupassen. Die gegenwärtige Ausnahmesituation durch COVID-19 erfordert jedoch besondere Maßnahmen. Seit einigen Wochen befindet sich die Branche zu großen Teilen im Homeoffice und bietet dabei außergewöhnliche Einblicke. So auch die drei Standorte der 365 Sherpas, die ich in dieser Phase als Praktikant begleiten darf.

    Ein Zeitraum, in der ich im Sherpas-Team eine nie dagewesene politische Ausnahmesituation aus nächster Nähe verfolgen kann, ohne den schützenden Abstand zu überschreiten. Eine Krise, die auch mein Verständnis für die Verflechtungen von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft nachhaltig prägen wird. Wie wichtig Kommunikation in einer solchen Phase ist, lerne ich einerseits in den verschiedenen Beratungsprozessen – auf besondere Weise aber auch durch die Digitalisierung der Agenturkultur.

    Virtueller Agenturalltag zuhause

    Dass ein Praktikum unter solchen Umständen zu einer bereichernden Erfahrung wird, hängt für mich von einem entscheidenden Faktor ab: der Übertragung des Agenturalltags in die Virtualität. Und so lautet die Devise der Sherpas: der räumlichen Distanz mit virtueller Nähe begegnen. 365 Sherpas kommen zu mir nach Hause.

    In diesem virtuellen Umfeld gehören tägliche Online-Meetings mit dem gesamten Agenturteam sowie ein konstanter Austausch über Videotelefonie und Chats zum festen Bestandteil meines Tagesablaufs. So gelingt meine Einbindung ins Team auch vom heimischen Schreibtisch aus. Bestärkt wird dies durch eine ausgeprägte Feedbackkultur sowie eine große Bereitschaft der Kolleginnen und Kollegen, stets ansprechbar für meine Fragen zu sein.

    Plus: Kollegen im Online-Pub treffen

    Besonders schön in der Phase des „Physical Distancing“: die Digitalisierung macht nicht vor dem Socializing Halt: vom Prakti-Lunch via Microsoft Teams bis zum digitalen Pub-Quiz – auch vor dem Bildschirm kann ich die Agentur in verschiedensten Facetten kennenlernen. Und zwar nicht nur auf dem Berliner Parkett. Das Homeoffice ermöglicht den Blick über den Tellerrand hinaus. In den täglichen Agenturmeetings wird ein intensiver Austausch zur aktuellen Lage an den Standorten in Wien und Brüssel gepflegt.

    Dass ich in der virtuellen Agentur einen Vorgeschmack auf die „Arbeit von morgen“ erhalte, gehört wohl zu den außergewöhnlichen Nebeneffekten eines Homeoffice-Praktikums. Nach Corona werden „direkte“ Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen für einen Einblick in die Praxis natürlich nicht zu ersetzen sein. Die täglichen Bemühungen des Teams und die enge Zusammenarbeit zeigen mir jedoch auf beeindruckende Weise, wie gut sie sich in einer solchen Ausnahmesituation kompensieren lassen und zu einer zukunftsprägenden Erfahrung werden können.

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