Newsroom von Klenk & Hoursch

  • 7. November 2018 Klenk & Hoursch

    Exzellente Arbeit zu Native Ads ausgezeichnet

    Bereits zum siebten Mal haben wir der Alumni-Stiftung der Mainzer Publizisten an der Universität Mainz den für eine exzellente Arbeit gestiftet. Besonders wichtig dabei: Gute theoretische Ansätze und spannende Erkenntnisse für die Praxis. Gewinnerin der mit 1.000 Euro dotierten Auszeichnung ist in diesem Jahr Annika Schanne. Sie hat den Zusammenhang zwischen der Beliebtheit einer Marke und der Häufigkeit ihrer Nennung in Native Ads untersucht. Warum diese heute für Kommunikatoren immer wichtiger werden, welche Ergebnisse ihrer Arbeit der Branche besonders weiterhelfen und wohin es sie beruflich nach ihrem Abschluss verschlagen hat – all das hat sie uns in einem kurzen Interview erzählt.

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    Lutz Hofer (re.) von der Alumni-Stiftung überreicht Annika Schanne die Urkunde für den Master-Award Unternehmenskommunikation 2018. Prof. Dr. Volker Klenk (li.), Vorstandvorsitzender der Alumni-Stiftung der Mainzer Publizisten, hat in der Jury mitgewirkt.

     

    Mit dem Master-Award Unternehmenskommunikation fördern wir bereits seit 2012 exzellente Arbeiten, die sowohl für die Theorie als auch für die Praxis hohe Relevanz besitzen. Wie bist du auf den Award aufmerksam geworden und warum hast du dich beworben?

    Zum ersten Mal von dem Award erfahren habe ich auf meiner Bachelor-Absolventenfeier vor drei Jahren. Damals stand ich zu Beginn meines Masterstudiums und dachte mir: Wenn es bei mir soweit ist, will ich mich da auch bewerben.

    Jetzt freue ich mich natürlich sehr, dass ich für meine Master-Arbeit ausgezeichnet wurde. Ich finde es super, dass ihr die Leistungen der Studierenden mit dem Award zusätzlich anerkennt.

     

    Annika, in deiner Arbeit hast du mittels einer umfassenden Online-Befragung den Zusammenhang zwischen der Beliebtheit einer Marke und der Häufigkeit ihrer Nennung in Native Ads untersucht. Warum glaubst du, sind Native Ads in der Unternehmenskommunikation so wichtig?

    Native Ads sind eine unaufdringliche Form der Online-Werbung, die in der Regel nicht von Ad Blockern abgefangen werden. Das Besondere ist, dass sie – je nachdem, wie ansprechend und informativ die Inhalte aufbereitet sind – vom Nutzer nicht nur toleriert, sondern sogar erwünscht sein können.

    Das bedeutet einen Paradigmenwechsel für die Unternehmenskommunikation: weg von Werbung als lästiger Kommunikationsform, die mir etwas verkaufen möchte, das ich nicht brauche; hin zu Werbung als legitime Informationsquelle. Gute Neuigkeiten für Werbetreibende.

     

    Wie kann deine Arbeit der Branche in der Praxis helfen bzw. welche Erkenntnisse sind deiner Meinung nach besonders wichtig?

    Meine Arbeit hat gezeigt, dass sich weder eindeutig als Werbung gekennzeichnete Native Ads noch eine häufige Markennennung negativ auf die Beliebtheit einer Marke auswirken – solange die angewendete Werbetaktik nicht als unangemessen oder störend empfunden wird.

    Werbetreibende sollten sich daher in erster Linie darum bemühen, durch informative Inhalte das Interesse der Leser zu wecken. Denn wenn die Inhalte überzeugen, ist es unerheblich, ob sie einer Werbebotschaft oder einem journalistischen Produkt entstammen.

     

    Du hast an der Universität Mainz Unternehmenskommunikation studiert – hast du schon Pläne, wie du deine berufliche Laufbahn starten wirst?

    Mein wissenschaftliches Interesse habe ich in gewisser Weise zum Beruf gemacht: Ich bin über ein Praktikum im Anschluss an mein Studium in einer Werbeagentur gelandet.

    Als Junior Beraterin bei Jung von Matt/Spree ist es meine Aufgabe, Kunden davon zu überzeugen, auch mal mutig zu sein und unkonventionelle Wege zu gehen, um die gesetzten Kommunikationsziele zu erreichen.

     

    Was rätst du Studierenden für ihren Karrierestart?

    Dass Praktika eine wichtige Möglichkeit sind, erste Erfahrungen im Berufsalltag zu sammeln und Kontakte zu knüpfen, muss ich wohl niemandem mehr erzählen. An unserem Institut gibt es mit der Alumni-Stiftung und der PR-Initiative Kommoguntia e.V. glücklicherweise sehr viele Anknüpfungspunkte zur Praxis, die man auch schon zu Beginn des Studiums nutzen sollte.

    In meinem Fall hat es sich als sinnvoll erwiesen, das Pflichtpraktikum ganz ans Ende des Studiums zu setzen und darüber direkt in den Beruf zu starten.

     

    Liebe Annika, vielen Dank für das interessante Gespräch.

     

    Annika Schanne ist Absolventin des Master­studien­gangs Unter­nehmens­kommuni­kation / PR der Johannes-Gutenberg Universität Mainz. Erste Berufs­erfahrung sammelte sie bei einem Agentur-Praktikum.

     

    Interesse, bei Klenk & Hoursch das in der Uni Gelernte in der Praxis anzuwenden? Bei Projekten dabei sein, die Award-verdächtig sind? Dann jetzt bewerben: http://www.klenkhoursch.de/karriere.html

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