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  • 5. April 2017 komm.passion

    Entscheidend ist, wo es wehtut

    Was für eine Zeit! Die Menschen diskutieren wieder über Politik. Sie gehen für Europa auf die Straße. Und selbst die alte Dame SPD hat wieder Zulauf wie in besten Willy-Brandt-Tagen. Glaubt man der Berichterstattung, ist vieles davon die Reaktion engagierter Demokraten auf den Populismus, der sich in der Politik zunehmend breit macht und mit hoher Aggressivität Grenzen verletzt, die bisher als gesetzt galten. Aber war Politik nicht schon immer zumindest populär? Und was ist dann der Unterschied zwischen „populär“ und „populistisch“?

    Es gehörte schon immer zum politischen Handwerk, komplexe Vorhaben in einfachen Formeln zu verdichten, sodass sie auch von einfachen Menschen verstanden werden können. Und es gehörte schon immer zum Rüstzeug „denkwürdiger“ Redner – Wehner, Strauß, Schmidt oder Schröder – mit spitzen Formulierungen Emotion und damit Zustimmung oder Ablehnung zu mobilisieren. Ja, Politik muss populär formulieren, vereinfachen und dem Volk dabei aufs Maul schauen, um aufzuklären und Mehrheiten zu organisieren. Aber: Das ist nicht gleich Populismus.

    Lest den gesamten Beitrag hier.

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