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  • 20. Juni 2018 Thomas Zimmerling

    Coach oder Mentor? Was hilft mir mehr?

    Für Young Professionals ist diese Frage schnell beantwortet: mit einem Blick in den eigenen Geldbeutel. Eine differenziertere Betrachtung bringt jedoch eine ausführlichere Antwort. Ja, es ist richtig: Mentorinnen und Mentoren arbeiten ehrenamtlich, während Coaches mit ihrer Tätigkeit in der Regel ihren Lebensunterhalt verdienen müssen und entsprechende Tages- bzw. Stundensätze aufrufen. Nicht jeder kann sich das leisten, vor allem, wenn noch das Bafög oder der Studentenkredit abzubezahlen sind.

    Schauen wir uns zuerst jedoch einmal den Unterschied zwischen Mentoring und Coaching an. Beide werden leider immer wieder durcheinandergeworfen.

    Gängige Definitionen lauten in etwa wie folgt:

    • Mentoring ist eine professionelle Beziehung, in der eine erfahrene Person (der Mentor) eine weniger erfahrene Person (den Mentor) darin unterstützt, sich beruflich und persönlich zu verändern. In der Regel ist Mentoring langfristig, beziehungsorientiert und entwicklungsgetrieben.
    • Coaching heißt, dass ist ein Coach mit einer Person (dem Coachee) daran arbeitet, eine Fähigkeit oder ein bestimmtes Wissen zu erlernen. In der Regel ist Coaching kurzfristig, aufgaben- und leistungsorientiert.

    Beispiele: Wann ist Coaching das richtige?

    • Wenn Du konkrete Aufgaben besser bewältigen willst
    • Wenn Du neue Mitarbeiter an Bord holen und deren Produktivität steigern musst
    • Wenn Du eine neue Fähigkeit erlernen und damit verbundene Erwartungen erfüllen musst

    Beispiele: Wann ist Mentoring das richtige?

    • Wenn Du an Deiner persönlichen und fachlichen Entwicklung arbeiten willst
    • Wenn Du Dein Netzwerk erweitern möchtest
    • Wenn Du Deinen Mitarbeitern in 1:1-Gesprächen die Gelegenheit geben willst, hemmende Barrieren abzubauen
    • Wenn Du ein Team haben willst, das den Ausgleich zwischen Beruf und Privatleben gut bewältigt

    Coaching wird aufgrund der hohen Kosten häufig innerhalb einer Organisation, beispielsweise von einem Unternehmen für seine Mitarbeiter angeboten und ist gängiger als Mentoring. Wenn die Fragestellung passt und Du ein Coaching angeboten bekommst, nimm die Chance wahr. Mentoring wird nur von wenigen Unternehmen angeboten und ist eine tolle Gelegenheit, sich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln.

    Außerhalb von Organisationen gibt es für viele Spartenzielgruppen Mentoring-Angebote für relativ kleines Geld: beispielswiese werden Frauen in MINT-Berufen oder Frauen in Führungspositionen oft speziell gefördert. Wer sich für ein generelles Mentoring interessiert und kein passendes Angebot findet, dem stehen digitale Mentoring-Plattformen offen, die für jede Fragestellung den passenden Mentor haben. Hier sind die Kosten in der Regel dreistellig – also auch für den Geldbeutel von Young Professionals geeignet.

    Ihr sucht einen Mentor? Die Karrieremacher helfen euch dabei. Bitte hier entlang.

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