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  • 30. November 2015 PRSH

    Basics im PR-Workshop – Von Studenten für Studenten

    Das erlernte PR-Wissen aus dem Studium für etwas Gemeinnütziges einsetzen – dafür steht das Team PR-Ehrenamt. Insbesondere gemeinnützige Einrichtungen, die sich professionelle Öffentlichkeitsarbeit leisten können, gibt es eher selten. Warum also nicht ehrenamtlich PR machen und dabei das im Studium erlernte Wissen anwenden? Genau dies ist die Grundidee von PR-Ehrenamt, welches von aktiven Mitgliedern organisiert, vom PRSH unterstützt wird und auch in unserer Satzung verankert ist.Dieses Mal auf der ehrenamtlichen Agenda: Ein Workshop zur kommunikativen Unterstützung hochschulpolitischer Gremien der Leibniz Universität Hannover (LUH) zum Thema „Einführung in die Öffentlichkeitsarbeit“.

     

    Die Mitglieder des Team Ehrenamt hatten sich die Inhalte des Workshops im Voraus erarbeitet. Nun war es so weit und sie durften diese den Studenten der Leibniz Universität Hannover präsentieren. Jan Heinemann, der selbst in den hochschulpolitischen Gremien der Leibniz Universität Hannover aktiv ist, hatte sich an den PRSH gewandt. Bislang waren nur wenig Studenten in den hochschulpolitischen Gremien aktiv. Daher möchten die aktiven Gremienmitglieder lernen, wie sie durch kommunikative Maßnahmen die Studierenden der Leibniz Universität dazu bringen, sich zu engagieren.

    Die Hauptaufgabe bestand darin, den LUH-Studierenden PR-Grundlagen zu vermitteln und sie mit den wichtigsten Tools vertraut zu machen. Der Workshop wurde durch die offene Fragerunde „Was ist PR?“ eröffnet. Es folgte die Definition von Long / Hazleton (1987):

    „PR-Arbeit ist eine Kommunikationsfunktion der Organisationsführung mit der Aufgabe, Organisationen an deren Umwelt anzupassen bzw. auf diese Umwelt verändernd oder stabilisierend einzuwirken, um Organisationziele zu erreichen.”

    Durch einen kurzen Clip, wurde die Definition veranschaulicht. Anschließend wurden die einzelnen Teile eines Konzeptes erklärt und diskutiert. Zunächst gab es eine kurze Einführung in die verschiedenen Analysen, darunter auch die SWOT-Analyse. Im Strategieteil wurden Zielgruppen, Personas, Ziele, Positionierung, Dachbotschaft und kreative Leitidee erarbeitet. Dabei durften die Workshop-Teilnehmer eine Persona verfassen, die den typischen „Erstie“ verkörpert. Diese Persona kann als Grundlage für erste Überlegungen zur Ausarbeitung neuer Kommunikationsmaßnahmen dienen.

    Vom Storytelling, über die Wichtigkeit von Bildern in der PR, bis hin zur Pressemitteilung wurden den engagierten Gremienmitgliedern die wichtigsten Tools der PR näher gebracht. Mit Hilfe von zwei Übungen wurde den Studierenden der Leibniz Universität gezeigt, was für die perfekte Pressemitteilung zu beachten ist. In Übung 1 prüften die Workshop-Teilnehmer mit der Hilfe der PR-Studenten gemeinsam eine Pressemitteilung der AStA. Anschließend durften die Teilnehmer sie in Übung 2 erneut verfassen.

    Ebenso wurde die Bedeutung vom Web 2.0 in der PR verdeutlicht. Dabei wurden Insights rund um das Thema der optimale Online-Auftritt gegeben:

    „Der Internet-Auftritt ist das zentrale Instrument für jedes Unternehmen, jede Institution und jedes Projekt für die Kommunikation, den Verkauf, die Darstellung nach innen wie nach außen.“ (Ruisinger)

    Innerhalb des Workshops taten sich einige interessante Diskussionen auf, die sich auch auf das Agieren der Gremien bezogen. Lessons Learned sind gewonnene Erkenntnisse, neues Wissen und Erfahrungen, die hoffentlich noch lange nachwirken.

    Ein Beitrag von Kerstin Imhof (5. Semester Bachelor Public Relations).

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