Newsroom von PRSH

  • 1. Mai 2018 Katharina Klahold

    Als Junior Consultant bei Klenk&Hoursch – Leonie und Anil über den Agentureinstieg

    Dass es so viele PR-Neulinge nach Hamburg zieht, liegt mit Sicherheit nicht nur an der malerischen Alster. Auch die große Agenturenlandschaft ist – zumindest durch die Karriere-Brille betrachtet – durchaus schön anzusehen. Es reiht sich PR- an Werbe- an Kommunikationsagentur und sie alle versprechen einen gelungenen Berufseinstieg für Young Professionals.

    Aber wie finde ich heraus, ob ich in eine Agentur passe? Höchste Zeit, dass wir als PR-Landschaftsgärtner mal Ordnung in die vielen Sagen des Agentureinstiegs bringen. Was bietet sich da besser an als mit den Jünglingen der PR-Szene selbst zu quatschen: Leonie Weber und Anil Öt haben es bereits geschafft. Sie sind seit Kurzem Junior Consultants bei Klenk & Hoursch. Bei unserem Agenturbesuch im März erfahren wir von den beiden, die zwar nicht in Hamburg selbst, aber im Frankfurter Büro angefangen haben, welche Tipps sie uns Berufseinsteigern geben können und vor allem: „Wie, weshalb und warum Klenk&Hoursch?“, das wollten wir von ihnen wissen und haben kurzerhand zum Hörer gegriffen:

    Ihr seid als Junior Consultant bei Klenk&Hoursch in Frankfurt tätig. Was habt ihr vorher gemacht, Stichwort „erste Berufserfahrung“?

    Leonie: Ich habe drei Jahre lang bei einem Reiseveranstalter gearbeitet. Das war quasi mein erster Job nach dem Studium. Dort habe ich ein zweijähriges Volontariat in der Pressestelle gemacht und war dann noch ein Jahr Pressereferentin.

    Anil: Klenk&Hoursch war tatsächlich auch nicht meine erste Station. Ich war vorher bei einer anderen Kommunikationsberatung und habe da ein Traineeship absolviert.

     

    Ihr habt nun beide vor Berufseinstieg schon Arbeitsluft schnuppern können. Stimmt es denn aus eurer Sicht, dass man als Absolvent ohne Berufserfahrung auf dem Arbeitsmarkt eher schlechte Chancen hat?

    Leonie: Meiner Erfahrung nach würde ich sagen ‚ja‘, denn man wird immer gefragt, was man an Berufserfahrung vorweisen kann, sprich, ob man in entsprechend relevanten Bereichen bereits Praktika gemacht hat.

    Anil: Ich seh’s ähnlich. Ich würde aber gar nicht nur danach gehen, was der Arbeitsmarkt verlangt, sondern nach der Frage ‚Was will ich?‘. Du arbeitest in deinem Job mindestens acht Stunden am Tag. Man muss sich ausprobieren und früh seine Stärken entdecken. Das geht besser im Job als an der Uni.

     

    Leonie, was ist der aus deiner Erfahrung heraus große Vorteil, auf Agentur- statt Unternehmens-Seite den Berufseinstieg in die PR zu wählen?

    Leonie: Einer der großen Vorteile ist, dass man ein breites Spektrum der PR-Arbeit kennenlernt, weil man unterschiedliche Kunden mit unterschiedlichen Wünschen aus unterschiedlichen Aufgabenbereichen betreut.

     

    Und was ist für Berufseinsteiger (wie mich) die größte Herausforderung, wenn ich in einer Agentur anfange?

    Leonie: Ich erinnere mich an meinen ersten Tag: Es war unheimlich viel, was auf einen hereingeprasselt ist. In einer Agentur funktioniert alles viel komplexer. Da muss man lernen, sich einzurichten.

     

    Wenn ich mir den Berufsalltag in Agenturen vorstelle, denke ich an kreatives Teamwork, lockere Arbeitsatmosphäre, aber auch an viele viele Überstunden. Anil, was ist der aus deiner Sicht größte Mythos des Agenturlebens?

    Anil: Ein Mythos ist wohl, dass der ganze Agenturenzweig gerne Ellenbogen ausfährt und nach dem Motto ‚Jeder gegen jeden‘ agiert. Das habe ich bisher aber noch nicht erlebt.

     

    Auf der Karriere-Seite der Agentur-Website steht: „Wir leben unsere Verfassung sowie unsere Werte. Deshalb passen nicht alle Bewerber zu uns.“ – Aber wie weiß ich als Bewerber nun, ob ich in die Agentur Klenk&Hoursch passe, Leonie?

    Leonie: Ich habe mir die Website angeschaut und so auch die Werte und alles, was zu der Agentur gehört. Das reflektierst du und stellst dir die Frage ‚Passt das zu mir?‘, genauso wie du dich fragst, ‚Was hat die Agentur von mir als Persönlichkeit?‘  

     

    Klenk&Hoursch sitzt in Frankfurt, München und Hamburg. Gerade in der Hansestadt gibt es unzählige kleine wie große PR-Agenturen. Warum sollte ich mich als junger Bewerber für Klenk&Hoursch entscheiden?

    Anil: Ihr seid bei Klenk&Hoursch als inhabergeführte Agentur ganz nah am Puls der Werte und der Ausrichtung und der Kunden wie es überhaupt nur möglich ist, ganz im Gegensatz zu der Arbeit in einer Netzwerkagentur.

     

    Anna Nuxoll studiert im zweiten Mastersemester Kommunikationsmanagement.

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