Newsroom von Ketchum Pleon

  • 25. August 2015 Ketchum Pleon

    5 Kommunikationstrends aus Cannes (Teil 3)

    Teil 3 aus unserer Reihe: Was uns die diesjährigen Cannes-Gewinner verraten – Share your attitude

     

    Mehr Haltung bitte! Folgende Kampagnen machen exemplarisch vor, wie Werte und Bekenntnisse zu eigenen, oftmals neudefinierten oder überdachten Werten im Mittelpunkt der Kommunikation stehen können. Nicht selten gehen die Ansätze auch mit dem Hinterfragen bestehender Klischees und Konventionen einher. Wichtig dabei: Einfach einen Wert und ein Thema zu besetzten klappt nicht, hier zählt mehr denn je eine aktivierende und engagierende offene Kommunikation mit der Zielgruppe, bei der – z.B. durch Kurations- und Crowdsourcingprojekte – aber auch stark die Kontrolle bzw. Kommunikationshoheit der vorherigen Jahre abgegeben wird. Aber Mut wird, zum Beispiel bei diesen ausgezeichneten Kampagnen, belohnt:

     

    • Die Kampagne “Made of black” für Diageo lädt ganz Afrika dazu ein, gemeinsam zu definieren und zu zeigen, was es heute heißt, „Black“ zu sein.

     

     

    Wer jetzt Angst um seine komplette Produktpalette und das endlich abgestimmte Verpackungsdesign hat: Letztendlich reicht es bei vielen Kampagnen, ein Momentum zu schaffen und in diesem Fall anlässlich des San Francisco Gay Pride 2014 eine Stadt mit ihren Filialen zu nutzen, auf den eigenen Flächen und ggf. ausgewählten Großflächen zu plakatieren, und den daraus entstehenden Film online über shared, owned und earned weiter zu verbreiten. Die gleiche Mechanik hat auch unser jüngstes „Social Experiment“ gehabt, das 2-Euro-Tshirt für den Fashion Revolution Day, eine Aktion auf dem Berliner Alexanderplatz und mit bis zum jetzigen Zeitpunkt über 6 Millionen YouTube-Views. Voilá.

     

     

    • #like a girl
      Die Always-Kampagne hinterfragt den alltäglichen und negativ konnotierten Sprachgebrauch von „wie ein Mädchen“. Sie Fragen, wie kann es sein, dass nach wie vor in der sensibelsten Zeit des Erwachsenwerdens junge Frauen anfangen ein negatives Image von ihrer Weiblichkeit zu entwickeln bzw. ungefragt zu übernehmen? Die Reaktion der Kampagne ist keine Antwort, aber eine Ermutigung an junge Mädchen genau diese Vorurteile nicht zu verinnerlichen.

     

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